Jana Monstein-Lindner

Begegnungen mit Pflanzen, Natur und Geist

Bevor du sprichst, lass deine Worte drei Pforten passieren.

Bei der ersten Pforte, frage dich: Ist es wahr?

Bei der zweiten Pforte, frage dich: Ist es nötig?

Bei der dritten Pforte, frage dich: ist es freundlich?

Rumi

 

Heilpflanzenkunde

Foto Jana Monstein (c)
Foto Jana Monstein (c)

Wir wandern über Wiesen, durchstreifen die Wälder, erklimmen die Berge und begeben uns zu den Flussauen. Dort tauchen wir in die Welt der Pflanzen. Gerne stelle ich ihnen mein Pflanzenwissen zur Verfügung.

Die Seele, das Wesen, die Essenz der Pflanze, werden wir hier näher kennenlernen. Wir werden ihr mit allen Sinnen begegnen. Je nach Bedarf vertiefen wir das Erlebte, mit Rhythmus, Klang und Gesang eingebunden in ein Ritual. Absichtsvoll und willentlich kann hierbei der Zustand der Trance erreicht werden. 

Eine Methode, welche Achtsamkeit, Bewusstheit und Verbundenheit mit uns und allem was uns umgibt fördern kann. Auf dem Weg zu mir selbst, zu dem was ich bin und was mich ausmacht. Ein Weg zu meinem inneren Wissen. Ein Weg des heilsamen Wandels und Erkennens.

So formulierten bereits vor hunderten von Jahren Menschen ihre Erkenntnisse mit folgenden Worten:

        

   ".....Du wirst mehr in den Wäldern finden, als in den Büchern.

Bäume und Steine werden dich lehren,

was du von keinem Lehrmeister hörst."

Bernhard von Clairvaux 1090-1153

 

"...Darauf beruht z.B. die tiefsinnige Medizin des Paracelsus.

Er spürte, fühlte, sah die Kraft einer bestimmten Pflanze

und die Verwandtschaft dieser Kraft mit einer entsprechenden im Menschen."

aus: die Kräuterkunde des Paracelsus, Madejsky  

 

 

 

Rituelle Körperhaltungen nach Dr.Felicitas Goodman (c)

(c) Nana Nauwald 2015
Barbier Müller

Felicitas Goodman (1914-2005) war Doktor der Anthropologie, Linguistikerin, Professorin an der Universität Columbus/ Ohio mit dem Spezialgebiet: Ekstatische Trance. Bei der Forschung über Trance und Rhythmus in religiösen Gemeinschaften, stiess sie auf trancetypische Statuetten und Abbildungen. Bis zu ihrem Tod forschte sie über 30 Jahre mit verschiedenen Gruppen an dem Thema ekstatische Trance im Kontext mit rituellen Körperhaltungen.

Die von Frau Goodman und ihren Mitarbeitern erforschten "rituellen Körperhaltungen" entstammen hauptsächlich aus frühen von schamanischer Weltsicht geprägten Kulturen. So erforschte sie auch Funde mit europäischen Wurzeln.

Die älteste Statuette  welche eine Frau in einer rituellen Körperhaltung zeigt, ist ca. 30 000 Jahre alt. Sie besteht aus Schieferstein und wurde "die Frau vom Galgenberg" benannt. Das Alter der Skulptur verrät jedoch nicht, wie lange das Wissen um die wohltuende Wirkkraft der Haltung bereits vorher schon vorhanden war.

Nicht jede gefundene Skulptur ist eine rituelle Körperhaltung. So gibt es typische Merkmale die eine Trancehaltung ausmachen, an welchen sich die Forschenden in gewissenhafter wacher Arbeit orientieren, um ein verlässliches Ergebnis zu erlangen.  

In welchen Ritualen und mit welchem Hintergrund sie angewendet wurden, ist grossteils unbekannt. Erforscht ist jedoch, dass sie als Brücken zwischen den Welten des Bewusstseins betrachtet werden können. 

Frau Goodman und Mitwirkende fanden im Rahmen ihrer Forschungsarbeitet folgendes heraus:

-Rituelle Körperhaltungen werden im Zustand der Trance tiefer und intensiver erlebt.

-Ein gleichbleibender Rhythmus (210-230 bpm) bewirkt das Eintreten in den Zustand der Trance. 

-Vorbereitet wird diese durch bestimmte Konzentrations- und Aufmerksamkeitsübungen.

-Das Erleben der Rituellen Körperhaltung wird in ein Ritual eingebunden.

-Die Körperhaltung MUSS exakt eingenommen werden, da sich die Richtung und Intensität des Erlebens durch Bewegung und Haltungsänderung verschieben. 

-Bei jeder rituellen Körperhaltung muss eine gewisse Spannung bestimmter Körperteile erzeugt werden. z.B. den Händen... 

In Gruppen und bei Bedarf in Einzelbegleitung werden sie eine Körperhaltung einnehmen. Dieser Prozess wird von mir rhythmisch begleitet. Themen welche ihnen am Herzen liegen werden dabei im Mittelpunkt stehen. 

 

Trance

Barbier Müller
(c) Nana Nauwald 2015

Dr. Felicitas Goodman sagte: "Trance ist eine Brücke zwischen verschiedenen Welten des menschlichen Bewusstseins" und ein Zugang zum eigenen inneren Wissen.

In verschiedensten Kulturen und auf allen Kontinenten der Welt werden unterschiedliche Methoden und Techniken angewandt, um bewusst und willentlich den Zustand der Trance hervorzurufen. Möglichkeiten, welche einen Zugang bilden können, sind z.B. Körperhaltungen, Gesang, Fasten, Tanzen, Atemtechniken, Rhythmen, Etheogene Pflanzen.

So bietet sich die Möglichkeit, mit der eigenen inneren Weisheit in Kontakt zu kommen, heilsame Veränderungen anzuregen und die Vielfalt von Wirklichkeiten zu erkennen, in der Fülle allen Seins. 

Erste Funde der Menschheit wie spezielle Höhlenmalereien, Skulpturen etc. belegen die Verwendung von Methoden zur Erzeugung von Trance. 

Die Techniken zur bewussten Erzeugung von Trance kann die Tore zu nichtpersönlichen Bewusstseinsfeldern öffnen.

Trance: ein bewusst erzeugter Zustand bei welchem man sich in einem verändertem Wachbewusstsein befindet. Mit Trance ist es möglich in den Theta oder sogar den Deltazustand zu gelangen.

Hier eine Erklärung dazu:

Das Hirn, messbar mit dem EEG, nutzt unterschiedliche Frequenzen. So befinden wir uns abhängig von der jeweiligen Tagesform in unterschiedlichen Bereichen.

*Betazustand: 14-100 Hz (Hertz = Zyklen pro Sekunde), Normalzustand, wach, Fokus eher nach außen gerichtet

*Alphazustand:  8-13 Hz, entspannt, passiver, unfokussierter, Ruhe, stressfrei

*Thetazustand: 4-8 Hz,tiefe Entspannung, Schläfrigkeit, Meditation, Hypnose, “Dämmerzustand” zwischen Wachen und Schlafen, REM-Phase, starke Beruhigung des Körpers, der Gefühle und Gedanken, außergewöhnliche mentale Klarheit, verbunden mit einem Gefühl spiritueller Kraft, lebhafte Bilder, Kindheitserinnerungen, Zugang zum Unterbewusstsein, verborgenem Wissen, Kreativität, PSI-Erfahrungen

*Deltazustand: unter 4 Hz, traumloser Tiefschlaf, regenerierend, hohe Ausschüttung von heilendem Wachstums-hormon

Sich bewusst in den Theta oder Deltazustand für eine begrenzte Zeit zu begeben kann folgendes auch langfristig bewirken und verändern:

  • Harmonisierung beider Gehirnhälften
  • Tiefe Entspannung, Stress-Symptome werden gelindert
  • Aktivierung der Selbstheilungskräfte
  • Reduzierung des Schmerzempfindens
  • Glücksgefühle durch harmonischere Ausschüttung von Endorphinen
  • Bessere Vorstellungskraft, kreatives Denken
  • Bessere Konzentration und Leistungsfähigkeit
  • Dauerhafte Reduzierung von Angstgefühlen, neues Gefühl der Lebendigkeit


Pflanzentrance beinhaltet neben oben Aufgeführtem, eine tiefe Berührung mit dem Wesen der Pflanze und gleichzeitig die Möglichkeit sich im Spiegel des Wesens selber zu erkennen.   

Ich arbeite mit den Methoden: Rhythmus, Gesang und Körperhaltungen.

Barbier Müller
 

Klang und Gesang

Foto Jana Monstein (c)

Das Wissen der Menschen über die tiefe Wirkung von Klang auf unseren Körper und unsere Seele, ist auch hier seit Jahrzehnten zum Forschungsgebiet geworden.

In verschiedenen Kulturen werden Naturtöne bis heute begleitend zu Heilsitzungen gesungen. Zu nennen sind z.B. der Joik der Samen, die Gesänge der Medizinmänner der Lakota, die Lieder der Schamanen aus Nepal, Sibirien oder Peru.

Schauen wir uns in der Alpenregion um, so begegnet uns das Johlen. Auch hier erlebt man die tiefgreifende Wirkung auf die Menschen, wenn diese in andächtiges Schweigen fallen und ihre Herzen und Seelen vom wortlosem Gesang berührt werden. Im komplementärmedizinischen Bereich, werden auch hier wieder Heilsitzungen unter Einsatz des Johlens angeboten.     

Naturtöne können gestaute Energien wieder in den Fluss bringen. Altes kann verabschiedet und Neues empfangen werden. Unordnung kann zur Ordnung werden. Dunkel zu Licht. Härte zu Mitgefühl. Um nur einiges zu nennen.

Frei nach ihren Wollen und Wünschen nehme ich mir für sie Zeit und begleite mit dem Fokus auf ein bestimmtes Thema, ihren Prozess durch Klang und Gesang. Dieser Prozess kann den Zugang zu den eigenen Gefühlen, zu dem was am Herzen liegt oder es belastet, ermöglichen. 

Ich nutze hierbei ausschliesslich Naturinstrumente.

 

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In meiner Arbeit wende ich bei Bedarf und Wunsch diverse Techniken und Methoden aus Kulturen mit einer schamanischen Weltsicht an. 

 

Was sie noch wissen sollten:

Ich bin keine Heilpraktikerin, Ärztin, Therapeutin oder Schamanin. Ich gebe keine Konsultationen im Bereich der Heilpflanzenkunde. Ich vermittle lediglich meine Erfahrungen mit Pflanzen insbesondere Heilpflanzen aus persönlicher wie auch kulturanthropologischer Sicht.

 

 

Wenn du dich selbst verstehen willst, schau dir an, welche Spur du in deinem Leben hinterlassen hast.

 

 

 

Jana Monstein-Lindner • Weid 1213 • CH-9642 Ebnat-Kappel • Tel: 0041 (0)79 716 38 05 • Email: janaM

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